In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie ein Whitelisting für Google Workspace erstellen. Wir erklären Ihnen im Detail, wie Sie die SoSafe IP-Adressen hinzufügen, die Einstellung des Spamfilters vornehmen und die Eingangsgateways konfigurieren. 

Die eingesetzten IP-Adressen entnehmen Sie bitte dem SoSafe Manager Portal unter Simulation > Whitelisting. 

Self-Service-Kunden können diese Informationen nur über ihren individuellen SoSafe-Manager-Zugang einsehen. Alle anderen Kunden können diese Information zusätzlich über folgenden Direktlink abrufen:

https://manager.sosafe.de/?redirect=whtlstng.


Abschnitt 1: SoSafe IP-Adressen hinzufügen


1. Loggen Sie sich unter https://admin.google.com ein und klicken Sie unter Apps auf Überblick.

 

2. Wählen Sie Google Workspace aus.

3. Dort wählen Sie Gmail aus.


4. Nun müssen Sie "Spam, Phishing und Malware" auswählen.


 

5. In dem Bereich, Zulassungsliste für E-Mails, geben Sie unsere IP-Adresse(n) an. Trennen Sie diese voneinander durch Kommas. Unsere IP-Adressen finden Sie auf unserer Plattform oder indem Sie dem Direktlink am Beginn der Erklärung folgen. 

 

6. Speichern Sie die vorgenommenen Einstellungen, indem Sie unten rechts in der eingeblendeten Leiste auf Speichern klicken.
 

Wir empfehlen Ihnen, im Anschluss einen Testversand mit unseren Mails durchzuführen. Die Einstellungen können bis zu einer Stunde brauchen, um an alle Nutzer ausgespielt zu werden, Sie sollten also mindestens dementsprechend lange warten. 

 

Aus dem gleichen Menü heraus können Sie jetzt noch zwei weitere Einstellungen vornehmen. Die Einstellungen des Spamfilters und die Einstellungen des Eingangsgateways


Abschnitt 2: Einstellung des Spamfilters

Die Einstellung des Spamfilters verhindert, dass die einkommenden Mails der SoSafe-Simulation als Spam klassifiziert werden. 


1. Klicken Sie unter Spam, Phishing und Malware in der Kategorie Spam auf "Bearbeiten" und geben Sie Ihrem Spamfilter einen Namen (hier: SoSafe2).


2. Stellen Sie sicher, dass für "Spamfilter für Nachrichten von internen Absendern umgehen" und für "Spamfilter für Nachrichten umgehen, die von Adressen oder Domains aus diesen Listen zugelassener Absender stammen" die Haken gesetzt sind. 

Klicken Sie nun auf Liste erstellen oder bearbeiten und fügen Sie die Mailserver hinzu, die auf dem Managerportal unter Simulation > Whitelisting aufgeführt sind. 


Klicken Sie dann auf speichern


Wenn Sie den Spamfilter wie oben beschrieben anpassen, gelangen unsere Mails in die Inbox Ihrer Nutzer. Google zeigt diese Nachrichten allerdings mit einem Hinweis an, dass diese aufgrund der hinterlegten Spamfilterregeln Ihrer Organisation nicht als Spam klassifiziert wurden. Diese Benachrichtigungen lassen sich zur Zeit leider nicht deaktivieren. Dies wird von zahlreichen Nutzern in Google Support-Foren bemängelt (https://support.google.com/mail/thread/10086372?hl=en), sodass die Möglichkeit besteht, dass eine entsprechende Funktion in Zukunft eingefügt wird. Sollte dies geschehen, werden wir diese Anleitung entsprechend erweitern. 


Abschnitt 3: Fügen Sie SoSafe IP-Adressen als Inbound Gateways hinzu

Diese Methode des Whitelistings soll verhindern, dass die folgenden Google-Banner im Postfach Ihrer Nutzer angezeigt werden, wenn diese eine unserer simulierten Phishing-Mails erhalten. 


This message seems dangerous/Diese Nachricht scheint gefährlich zu sein


 

Be careful with this message/Seien Sie vorsichtig mit dieser Nachricht


Dieser Prozess nimmt die simulierten SoSafe Phishing-Mails aus den Gmail-Banner-Warnungen heraus. 

  1. Auch dieser Schritt beginnt in der Kategorie Spam, Phishing und Malware
  2. Scrollen Sie bis zur Option Eingangsgateway. Fahren Sie mit der Maus über die Einstellung und klicken Sie auf den Bearbeiten-Button. Dies öffnet die Eingangsgateway-Anzeige.
  3. Passen Sie die Einstellung des Eingangsgateway nach den folgenden Punkten an:

 

  1. Gateway IPs
     
    Fügen Sie die SoSafe IP-Adressen zu den Gateway-IPs hinzu, diese entnehmen Sie bitte den Whitelisting-Informationen auf dem SoSafe-Managerportal. 
  2. Setzen Sie keinen Haken bei "Alle E-Mails ablehnen, die nicht von Gateway-IPs stammen".
  3. Setzen Sie einen Haken bei "Für Verbindungen von den oben genannten Gateways ist TLS erforderlich".
  4. Nachrichten-Tagging
     
    Geben Sie einen Text für den Spam Header Tag ein, der sehr unwahrscheinlich in einer Mail auftauchen wird. Dieses Feld muss ausgefüllt werden. 
    • Beispiel: kzndsfgklinjvsdnfioasmnfroipdsmfs
  5. Dann wählen Sie die Option: Gmail-Spambewertung bei E-Mails von diesem Gateway deaktivieren; nur Header-Wert verwenden.
  6. Speichern Sie Ihre Änderungen.


Damit sind die Whitelisting-Einstellungen für Google Workspace abgeschlossen.